Aktuelles
Roschbach 26.07.
Auf dem Plan stand diese Woche Roschbach, dass aber nicht wie viele Rennen am Sonntag statt fand sondern an einem Montag. Mit am Start waren Stephan Barner, Marc Sanwald, Floran Mindel, Sven Hery und Daniel Hartmann.
Der Kurs war relativ gefährlich da es kurz vor dem Start geregnet hatte und somit auf dem Kopfsteinplaster alles total schmierig wurde. Der Kurs war 1,5 Kilometer lang bei einer Gesamtdistanz von 60 Kilometer.
Am Anfang wurde ein wenig riskant durch die Kurven gefahren was somit sehr gefährlich war und für alle galt die Devise nicht zu stürzen und dann mal schauen was noch geht. Als sich im Rennen mal die erste Nervosität legte sicherte sich Daniel durch eine Solofahrt eine Weinprämie. Stephan Barner konnte dem hohen Anfangstempo nicht folgen und schied aus, Florian Mindel bekam eine Runde und fuhr aber das Rennen noch im Hauptfeld zu Ende.
Anschließend ging eine 4 Mann große Gruppe darunter auch Marius Jessenberger vom Team Rothaus der am Ende das Rennen sogar gewann. Hinten im Feld wurde Tempo gemacht, dabei immer vorne Sven Hery und Marc Sanwald. Sven konnte sich im Wertungssprint sogar mal 3 Punkte ergattern nur M.Jessenberger kam noch an Sven vorbei.
Mitten im Rennen eine komische Situation: die Außreißer waren gestellt das Hauptfeld war dran und sie attakierten wieder und kamen nochmals weg. Und fuhren sich wieder eine Vorsprung von 30 Sek. raus, welcher bis zum Ende dann auch Bestand hatte.
Am Ende kamen alle sturzfrei mit dem Hauptfeld ins Ziel und Sven wurde sogar noch 8ter in der Gesamtwertung.
Glückwunsch zu einer weiteren Platzierung.
Bericht: Daniel Hartman
Team 1 wird Baden-Württembergischer Manschaftsmeister 2010! 25.07.
Das Team bei der Siegerehrung
Das Projekt Titelverteidigung ist geschafft. Das Team 1 des activity racing teams hat den, wie schon im Vorjahr gewonnenen, Mannschaftsmeistertitel erfolgreich verteidigen können.
Auf der letzte schweren Etappe in Wittnau konnte ihnen nur noch Rothaus theoretisch den ersten Platz strittig machen. Es mussten also nochmals mehr als 21 Punkte eingefahren werden, damit man den Vorsprung in der Wertung verteidigen konnte.
Wieder stark dezimiert am Start stehend, wussten alle Fahrer des Teams, dass heute bei der diesjährigen Reblandtour das Team Rothaus im Vorteil war, hatten sie doch die besseren Bergfahrer auf dem Papier. Doch man wollte sich von der quantitativen Übermacht des Gegners nicht einschüchter lassen und bis zum letzten Laktattropfen kämpfen.
Durch starke Einzelleistungen im Rennen von Jungspund Timur Selvi und Sebastian Spengler wurde die Wertung bereits durch beide Fahrer fast sicher eingefahren. Der dritte Mann musste "nur" noch heil durchkommen.
Nebenbei reichte Timur im Ziel ein 13. Platz um seinen 2. Platz in der Gesamteinzelwertung zu sichern, was für den jüngsten in der Mannschaft ein schöner Erfolg war.
"Wir haben wie so oft nicht in voller Besetzung am Start gestanden. Diese Probleme ziehen sich bei uns schon durch die ganze Saison. Aber Sebastian Spengler kam nach fast einem Jahr ohne Radrennen zurück und zeigte hier promt eine solche Leistung! Einfach Großartig! Man musste auf ihn lange verzichten, aber heute war er zur richtigen Zeit wieder zurück im Rennzirkus. Timur fährt eine sehr starke Saison, auch gerade wenn es um die Gesamtwertungen geht, scheint er sich wohl zu fühlen. Die Titelverteidigung ist natürlich das Optimum im Hinblick auf die Philosophie des Teams: Die Mannschaft ist der Star! und das haben wir wieder zeigen können"
So Marc Sanwald nach dem Rennen, der die Hälfte als Absicherung im Rennen fuhr und nach getaner Arbeit draußen stand um die Fahrer zu versorgen.
Die Ehrungen beim Gesamtsieg von Martin Lang (Racing Students) und dem Tagessieg von Erik Hoffmann nahm die Mannschaft dann durch Timur Selvi, Sebastian Spengler, Karsten Vertserling, Simon Horstmann, Marc Sanwald und Elmar Burke entgegen.
Dabei fehlten krankheitsbedingt Rolf Hofbauer, Sebastian Latz, Marcus Kühn und Markus Jahn.
Baden-Würrtembergischer Meister Mannschaft 2010:
Markus Jahn, Marcus Kühn, Sebastian Spengler, Sebastian Latz, Karsten Vesterling, Simon Horstmann, Timur Selvi, Rolf Hofbauer, Marc Sanwald und Elmar Burke.
Ein Dank geht an dieser Stelle auch noch einmal an Eva und Laura, die während der ganzen Serie fast immer betreuend an der Strecke standen.
Natürlich auch an alle im Hintergrund agierenden Machern gilt großer Dank.
Team Tour 2010 15.07.-18.07.
1.Etappe Team Tour Deißlingen
Zur 1.Etappe der diesjährigen Team-Tour trat das activity racing team mit zwei Mannschaften an den Start: Team 1: Sebastain Latz, Timur Selvi, Simon Horstmann, Markus Jahn und Elmar Burke.
Team 2: Marc Sanwald, Valentin Holz, Stephan Barner und Florian Mindel.
Die Mannschaften präsentierten sich von Beginn an auf der Höhe und bestimmten nach dem ersten Renndrittel das Geschehen.
Mit einer geschlossen starken Leistung schaffte das Team Markus Jahn auf Platz der Sprintwertung zu fahren und auf Platz 2 im Etappenergebnis. Dieses Ergebnis wurde mit dem Tagesmannschaftssieg abgerundet. Einziger Dämpfer war der Ausschluss von Karsten Vesterling, da er zu spät kam und der Sturz 11 Runden vor Schluss, der Marc Sanwald ausbremste und Sebastian Latz mit einem Bauchmuskelanriss zur Aufgabe der Serie zwang.
2. Etappe Team Tour Wendlingen
Auf der 2. Etappe wollte das Team dann die Weichen für das Sprinttrikot endgültig stellen und auch die Gesamtwertung ins Auge fassen. Doch schauten nach dem starken Auftritt am ersten Tag alle Mannschaften auf das Team und ließen sie arbeiten. Doch mit diesem Druck konnten die Jungs umgehen, fuhren für Markus weiter die Sprints an und schafften dann mit dem Sprung von Valentin und Simon in eine Gruppe das fast schon perfekte Ende. Markus lag schon da im Sprinttrikot mit 5 Punkten in Front, Elmar hatte sich mit Peter Schmied lang an der Spitze des Rennens gezeigt und so erwartete man mit Spannung das Finale. Mit dem Sieg durch Valentin Holz und dem 3. Platz von Simon kam wirder das Optimum heraus und das Team 2 schaffte an diesem Tag den Mannschaftssieg.
3. Etappe Team Tour Plüderhausen
Mit einem Gewitter wurden die Teams der Tour in Plüderhausen empfangen. Das ließ Timur und Elmar aber nicht davor zurückschrecken, sich zeigen zu wollen, als (fast) Lokalmatadoren. Doch zunächst begann das Rennen nicht optimal und Elmar hatte schon nach 2 Runden einen Defekt. Wieder im Rennen sollte er dann taktisch attackieren um die anderen Teams in Zugzwang zu bringen. Gesagt getan, doch es folgtem ihm 4 Mann. Mit dabei auch Timur Selvi. Schnell hatten die 5 einen großen Vorsprung und die Taktik der beiden wurde auf den Sieg ausgelegt. Doch Sprinter Markus Jahn passierte ein Malheur und sein direkter Konkurrent in der Sprintwertung war mit in der Gruppe. Elmar und Timur schafften es bis auf einen Sprint, die Big Points einzusammeln und den Schaden für Markus so gering wir möglich zu halten. Doch leider schaffte es Jakob Günther puktgleich ins Trikot zu schlüpfen.
Timur und Elmar hatten aber einen Masterplan: den 1. Doppelsieg des Jahres für das Team holen. Doch leider verhinderte dies ein "Schleicher" bei Timur 2 Runden vor Schluss.
Also musste Elmar nach 3 wöchiger Verletzungspause erst zur Team Tour wieder einigermaßen aufs Rad zurück gekehrt in den Sprint rein halten.
Und auch da schaffte die Mannschaft durch ihn wieder das Optimum: Sieg und Tagesmannschaftssieger. Sowie vor der letzten Etappe Führende in der Mannschaftswertung vor dem eigenen 2. Team und Platz 1 und 3 in der Gesamteinzelwertung, sowie der 2. Platz in der Sprintwertung, aber punktgleich.
4. Etappe Team Tour Plattenhardt
Lag es am Druck, oder am fehlenden Selbstbewusstsein, oder doch an der Schwächung der 2 Ausfälle der Fahrer Latz und Vesterling? Man weiß es nicht! Nach 3 Tagen absoluter Dominanz zeigte das Team, dass man auch alles doch noch verspielen kann. Doch dies hört sich dramatischer an als es war. Valentin und Simon konnten ihre Einzelplatzierungen am letzten Tag retten, während aber andere in der Spitze die Show machten. Die Teamwertungen und das Sprinttrikot aber musste man leider gänzlich aus der Hand geben. So stark gefahren musste das Team die klare Niederlage am letzten Tag hinnehmen und andere Teams und Fahrer noch vorbei ziehen lassen.
" Ein paar taktische Fehler,haben wir auch schon auf der 3. Etappe gemacht, was man aber im Nachhinein dann immer besser sehen kann und dann muss man sagen, dass wir mit keinem Mannschaftserfolg der B-Mannschaft gerechnet hatten. Mit der 1. Mannschaft hatten wir große Ziele und sahen die natürlich nach den ersten 3 von 4 Etappen untermauert. Aber mit 4 Mann dann alles nach Hause bringen....da kann man uns keinen Vorwurf machen.
Schauen Sie sich Elmar an, der kann 3 Wochen nicht trainieren, ist vom Kopf her sogar schon fertig mit der Saison und wir bekommen ihn grad noch hin, damit wir überhaupt mit einer Mannschaft starten können. Und dann fährt er 3 Tage, wie alle anderen, als sei es das normalste der Welt vollgas die Rennen von vorn, ohne zu jammern und schafft auch noch einen Etappensieg. Für Ihn war die harte Etappe in Plattenhardt eine Wundertüte...das 3 Überrundungen dabei raus kamen hatte er auch nicht gedacht. Aber ich finde er steht sinnbildlich für unsere Saison: Aus lauter Rückschlägen haben wir immer was Zustande gebracht, das bei keiner optimalen Vorbereitung und Potentialausschöpfung dann auch mal ein schwacher Moment dabei ist, ost glaube ich zu verständlich." fasste Team Manager Marc Sanwald recht passend am Abend der 4. Etappe die Tour zusammen.
Die Enttäuschung stand den Fahrern natürlich ins Gesicht geschrieben, doch ließt man das Ergebnis kann man auch folgendes Resumee ziehen:
3 Tage Dominanz, 2 von 4 Etappen gewonnen, 2. und 3. Platz in der Sprintwerung, Platz 1 und 3 in der Gesamteinzelwertung.
Rund um den Wasserturm Mannheim 18.07.
Heute stand das gewohnt gut besuchte B/C Kriterium von Mannheim auf dem Programm. Für das Team am Start waren Karsten Vesterling, Sven Hery, Daniel Hartmann und Oliver Heger. Auf dem schnellen Kurs von Mannheim hieß es 70 Runden á 870m zurückzulegen. Das Rennen begann noch schneller als das am Vortag stattfindende Rennen von Speyer.
Von Beginn an zeigten sich die Fahrer des Teams im vorderen Teil des Feldes. Oliver wollte bereits nach wenigen Runden testen was heute möglich ist und versuchte sich mit einer Attacke, doch diese hielt leider nur wenige Runden. Das Feld war das ganze Rennen über sehr nervös und so dachte sich auch Sven wieder einmal einfach wegzufahren. Er rettete seinen Versuch über 2 Prämien und hatte so auch wieder ein schönes Taschengeld zusammen. Kurz darauf erwischte Daniel das richtige Hinterrad und ersprintete sich auch hier eine Prämie. Somit hat sich die Reise auch für ihn schon gelohnt. Doch das weitere Rennen sah man relativ wenig von ihm, da er noch an den Folgen eines Magen-Darm Infekts laborierte. Nach der Hälfte des Rennens dann ein Schrecksekunde, Plattfuß beim Hinterrad von Oliver. Doch da es Daniel mitbekommen hatte und gleich an Start/Ziel bescheid sagte, konnte Uwe Hartmann gleich das neue Hinterrad bereit halten und der Wechsel des defekten Hinterrads vorgenommen werden. Dank einer Rundenvergütung konnte Oliver das Rennen im Feld fortsetzen. Nun zeigte sich auch Karsten vorne und versuchte sich des öfteren in Spitzengruppen zu zeigen. Doch leider war dies erfolglos, da keine Gruppen mehr wirklich wegkommen sollten. Irgendwann merkte er dann das es hier nichts mehr zu holen gab und fuhr das Rennen sowie das ganze Team im Feld zuende.
Am Ende stand auf dem Tacho ein Schnitt von 45 km/h und alle Fahrer des Teams kamen sturzfrei ins Ziel, was bei diesem nervösen Hauptfeld nicht immer ganz einfach war.
Ein Dank auch nocheinmal an die Betreuer welche das gesamte Rennen sehr aufmerksam waren.
Bericht: Oliver Heger
Rund um den Berliner Platz Speyer 16.07.
Heute Startete eine kleine Fraktion in Person von Sven Hery und Oliver Heger beim Kriterium in Speyer. Pünktlich um 16 Uhr startete das Rennen über insgesamt 50 Runden á 1,2km und somit einer gesamten Renndistanz von 60km.
Das Tempo im Rennen war von beginn an extrem schnell, da es eine Zielgerade von ca. 400m gab hieß es also in den Sprints eine gute Position zu haben und dann längst möglich zu warten. Doch es wurde relativ schnell klar, dass es heute nicht viel zu holen gibt bei den Wertungssprints da deutlich zu viele in die Punkte fahren wollten. So entschied sich Sven und Oliver dazu sich bei den Prämien zu versuchen. Kaum kam wieder eine Glocke zur Prämienrunde da ging es auch schon ab. Oliver und Sven konnten sich die erste Prämie sichern und hatten dann auch noch mit 2 anderen Fahrern ein loch gerissen und so versuchten die beiden Fahrer des Activity Racing Team die Führung etwas auszubauen und über ein paar Prämien zu halten. Und schon kam die nächste Glocke und wieder hieß es Sven vor Oliver. Doch dann stellte das Feld die Ausreißer wieder. Nach einer kurzen verschnaufpause dachte sich Sven, er könnte schon wieder attackieren. Diese hielt auch länger an als der Versuch zuvor. Er konnte sich zahlreiche Prämien sichern sowie auch 2 Punkte in einer Wertung. Doch diese 2 Punkte halfen ihm nicht um doch noch eine Platzierung zu erfahren.
Sven und Oliver erfuhren sich ein schönes Taschengeld bei einem schnellen Rennen welches mit einem Schnitt von 43 km/h endete.
Und nun heißt es für die Beiden gute regenerieren für das am nächsten Tag anstehende Rennen in Mannheim.
Bericht: Oliver Heger
1. Etappe Deutschland-Pokal SG Stern
Am 4. Juli 2010 wurde die erste Etappe des D-Pokals ein Einzelzeitfahren über 24Km auf der Teststrecke von Mercedes Benz ausgetragen.
Mit am Start vom Activity Racing Team waren Stephan Barner und Christian Fischer.
Da das Rennen in vier unterschiedlichen Altersklassen gewertet wurde, hatten beide das Ziel den jeweiligen Sieg in ihrer Altersklasse anzustreben. Die Wetterbedingungen waren anfangs nicht die besten. Vom vorausgegangenen Regen war die Strecke nass und extrem rutschig, dadurch wurde der Start von den Organisatoren um eine halbe Stunde verschoben.
Christian Fischer durfte im Mittelfeld starten und hatte bereits sein Rennen hinter sich als Stephan Barner als letzter Starter auf die Strecke fuhr.
Beide legten die Strecke in etwas mehr als 32min zurück.
Dann begann das Warten auf die Ergebnisse. Bei der Siegerehrung hatten beide allen Grund zur Freude: Beide belegten den ersten Platz in ihrer Altersklasse.
Die nächtse Etappe der Hobbyrennserie wird ein Paarzeitfahren in Wörth sein.
Gonso-Ba-Wü-Liga Reute 27.06.
Am vergangenem Sonntag war die erste Mannschaft des activity racing teams zum Radklassiker nach Reute. Trotz der kleinen Besetzung mit Marc Sanwald, Sebastian Latz, Markus Jahn, Timur Selvi und Simon Horstmann galt es bei diesem Rennen wichtige Punkte in der Mannschaftswertung der Baden-Württemberg-Liga auf die führende Mannschaft aufzuholen. Der topfebene Kurs mit seinen 4,25km länge war dafür wie gemacht, selbst wenn die führende Mannschaft ganze 10 Fahrer an den Start brachte, um die eigene Führung auszubauen.
Taktisch war alles klar, in Gruppen mitspringen und eine günstige Position für den Schlusssprint suchen. Klingt recht einfach und irgendwie war es dann auch so, denn Markus und Simon sprangen am Ende der ersten Runde bei einer Gruppe mit. Die Gruppe lief nicht so recht, da nicht alle Fahrer führen wollten. Simon konnte sich schließlich mit drei weiteren Fahrern lösen und zog fortan vor dem Feld seine Kreise. Im Feld waren sich die anderen Mannschaften nicht einig, was man machen sollte, denn der Vorsprung der vier Mann wuchs langsam aber stetig an. Marc, der sich über das ruhige Tempo im Feld freute, musste sich erst mal versichern, dass Simon wirklich da von dabei ist und entsandte daraufhin Timur und Markus nach vorn, um zusammen mit den racing students, die gleich zwei Fahrer in der Fluchtgruppe hatten, das Feld beisammen zu halten. So verging dann auch eine um die andere Runde, wirklich interessant wurde es nach gut einer Stunde, denn dann begann das Spiel der Fußballnationalmannschaft gegen England. Betreuerin Eva saß nun mit zwei i-Pods am Streckenrand, verfolgte das Spiel, hielt die Fahrer auf dem Laufenden und versorgte sie mit dem nötigen kühlen Nass. Und getrunken wurde sehr viel, aber Eva meisterte ihre Aufgabe sehr gut, dafür nochmals DANKE!
Im Hauptfeld versuchte eine Mannschaft ihre zahlenmäßige Überlegenheit auszunutzen und organisierte eine mannschaftlich geschlossene Nachführarbeit. So ganz ging das Konzept wohl nicht auf oder man entschloss sich spontan um, aber man kann festhalten, dass die Teamtaktik allen außenstehenden verschlossen bleibt und die Vier vorn weiter ihre Runden fuhren. Einfach war das nicht gerade, denn der Kurs bot (den vier) keine Möglichkeit zur Erholung und Schatten gab es nur wenig. So kam, was kommen musste, Steffen Greger von den racing students nutze das bisschen Rückenwind am Ortsausgang von Reute und fuhr eine lange schnelle Führung, welcher ein Fahrer nicht mehr folgen konnte. Da vorn war zwar keiner mehr von der frischesten Sorte, aber was soll man machen, so einfach schenkt man einen Vorsprung nicht her (der war übrigens gerade bei 1:30min), also ging es zu dritt weiter. Simon hatte wirklich zu kämpfen und holte das letzte bisschen aus seinen Beinen heraus, viel war das nicht mehr, aber die Jungs hinten im Feld verließen sich darauf, dass er sich durchbeißt!
Das Feld nahm wenig später richtig fahrt auf und der erneute Versuch des Nachführens trug endlich Früchte. Sechs Runden vor Rennende sah das Feld die drei Ausreißer zum ersten Mal wieder und benötigte noch zwei einhalb Runden, um sie letztendlich zu stellen. Nach ca.115km in der Fluchtgruppe konnte Simon das Feld nur noch passieren lassen, sein Akku war leer und so war es an Markus, Timur, Sebastian und Marc, die Punkte zu holen.
In einem schnellen Feldsprint, und alles lief darauf hinaus, sollte es Sebastian und Markus am besten gelingen, sich weit vorn zu platzieren. Gerade die letzten zwei Runden waren sehr schnell und man musste schon ordentlich die Arme ausfahren, um seine Position zu halten oder die Ausgangsposition für den Massensprint zu verbessern. So war es dann auch nicht anders zu erwarten, dass einer der schnellsten Sprinter im Süden das Rennen gewann, Markus fuhr auf Platz 9 ein, Sebastian folgte dicht dahinter auf Pl 17 und Timur verpasste knapp die top30 ...so zumindest das Ergebnis des Wettkampfausschussen...
Was das für die Gesamtmannschaftswertung der Ba-Wü-Liga bedeutet ist noch offen, da nicht alle Punkte hierfür klar zugeordnet werden konnten, doch man sollte etwas gut gemacht haben und noch stehen zwei Wettkämpe aus.
Team 1 zur Saisonhälfte stark geschwächt!
Nach der bedrückenden Diagnose Drüsenfieber für Kapitän Rolf Hofbauer war die Mannschaft kurz vor dem V+R-Cup schon geschwächt worden. Doch Markus Jahn, endlich wieder fit konnte dort punkten. Doch auch bei Simon Hortsmann bleibt gesundheitlich der Wurm drin und Elmar Burke wurde auch durch eine Erkältung außer gefecht gesetzt. Doch durch einen Sprungelenksverletzung und Rückenprobleme wird er nun doch noch mehere Wochen ausfallen.
"Ich habe Rolf immer aus der "fitten Position" Mut zugesprochen und saß jetzt am Sonntag selbst daheim, konnte mich gegen den Punktverlust in der Serie nicht aktiv wehren und verstehe ihn jetzt sehr gut, dass er ziemlich zu kämpfen hat mit der Situation. Dann erst Markus krank, jetzt Simon wieder kurz angeschlagen und dazu auch noch ich. Karsten hatte eine gute Woche bist jetzt und konnte noch gar nicht eingreifen, es läuft nicht so schlecht für uns, aber gut, oder optimal erst recht nicht. Es ist so schade, das wir uns immer selbst ausknipsen, wenn wir grad gut dabei sind....das muss sich ändern." meinte Team-Sprecher Elmar Burke Montagabend.
"Und der Rennbericht von gestern steht ja noch aus.." fügt Team Chef Marc Sanwald nach dem wohl chaotischen Rennen in Reute dazu, was in der Wertung wohl wieder das Racing Team benachteiligen wird.
Ludwigshafen 25.06
Daniel auf dem Podium
Das Rennen um den 9. Ludwigshafener Radsport-Nacht / "Großer Preis der Sparkasse Vorderpfalz" fand wie immer nicht an einem Sonntag, sondern an einem Freitag statt. Schon die Anreiße war alles andere als einfach: viele LKWs und viele Stauungen waren der Grund warum man erst 45 min vor Rennbeginn da war.
An den Start gingen Marc Sanwald, Florian Mindel, Oliver Heger und Daniel Hartmann. Der Kurs wie üblich ein Viereck, bei einer Rundenlänge von 700m, wo man alle Kurven voll fahren musste sonst verlor man seine Position im Feld.
Anfangs ging es gleich los wie die Feuerwehr, da die Rennlänge nur 38,5 Kilometer betrug, nicht wie üblich circa 60 Kilometer. Erste Prämie und schon zeigten sich die Fahrer des Activity Racing Teams vorne. Genau so wie bei der ersten Wertung dort gab es drei Punkte für Daniel.
Oliver Heger der die Woche über mit einer Erkältung zu kämpfen hatte, testete auch mal an und fuhr auf Prämien und es gelang die ein oder andere für sich zu entscheiden. Danach ein Vorstoß aus dem Feld doch Oliver Heger passte auf und sprang gleich mit. Der Versuch wurde vereitelt. Daniel Hartmann hatte sich Punkt um Punkt in der Wertungen mittlerweile auf Rang 4 geschlichen.
Dann kam der erfahrene Marc Sanwald nach vorne und fuhr mit drei Mann weg, gewann somit eine Wertung, und mit seiner ganzen Routine wusste er damit wäre er unter den Top 10. Florian Mindel kämpfte sich immer im Hauptfeld mit, aber für jemand der die Rundstreckenrennen liebt, fuhr er dennoch beachtlich mit.
Am Ende ging es auf die letzte Wertung, drei Runden vor Ende reihte sich Oliver Heger und Daniel Hartmann vorne ein um nochmals zu Punkten und den Sprung aufs Podium für Daniel möglich zu machen.
Oliver Heger fuhr sensationell an Daniel Hartmann vollendete wurde zweiter in der Schlusswertung, da einer zu diesem Zeitpunkt vorne enteilt war.
Der Sprung aufs Podium war nun geschafft nach mehreren Anläufen, aber ohne die Mannschaft wäre dies nicht möglich gewesen.
Daniel Hartmann Platz 3 und Marc Sanwald Platz 7 machten das Ergebnis wieder zu einem erfolgreichen Wochenende.
Bericht Daniel Hartmann
Triathlon Lauchingen 20.06.
Christian bei der Siegerehrung
Am vergangenen Sonntag fand der 5. Lauinger Jedermann Triathlon statt. Vom activity-racing-team mit am Start war Christian Schröder. Er reiste direkt vom V+R Cup an, bei dem er zuvor seine Mannschaft bei 4 der 5 Radrennen unterstützt hatte. Mit dieser Vorbelastung in den Beinen wollte er vor dem Start keine Rennprognose ausgeben „Die letzten Tage waren sehr anstrengend und meine Beine sind müde, ich werde mein Bestes geben“.
Zuerst musste im Auwaldsee eine 400 m Schwimmstrecke absolviert werden. Christian kam mit einer Zeit von 5:51 min unter den ersten 20 von gut 100 Startern aus dem 17°C kalten Wasser. Vom See zur Wechselzone machte Christian schon einige Plätze gut. Die Strecke bot mit ihren 400 m genug Weg, um durch einen schnellen Lauf Plätze gut zu machen. „Die Fußsohlen brannten als ich in die Wechselzone einbog. 400 m barfuß über eine Schotterstrecke nur mit einem dünnen Teppich ausgelegt, das tut weh“. Die Lufttemperatur von maximal 12°C machte zusätzlich Probleme „Ich habe heute immer ziemlich viel Zeit in der Wechselzone liegen lassen, da ich Schwierigkeiten hatte die Schuhe zu wechseln. Meine Hände und Füße waren sehr kalt“.
Auf den 20 km der Radstrecke machte er weitere Plätze gut. „Als ich an der Wende sah, dass ich auf Platz 4 liege, habe ich weiter gekämpft und bin näher an die Vorderen herangefahren“. Fast zeitgleich kamen sie zu dritt als Verfolger in die Wechselzone. Christian benötigte wieder länger seine Schuhe zu wechsel und lief wieder als vierter auf die 5 km Laufstrecke. Doch hier lief er schnell seinen Rückstand vom Wechsel wieder ein, überholte zwei Konkurrenten und baute seinen Vorsprung aus. Nur an dem führenden kam er nicht mehr heran „Erst auf einer langen Geraden, ca. 1 km vor dem Ziel hatte ich den Führenden in Sichtweite, zu kurz um noch heran zulaufen. Zumal meine Beine auch nicht mehr die Frischesten waren.“ In einer Gesamtzeit von 1:02:13 h kam er gut 1:11 min hinter dem Sieger David Mittelholz vom Team Erdinger Alkoholfrei ins Ziel. Dies bedeutete Gesamtplatz 2 und in der Altersklasse den Sieg. „Ich bin sehr zufrieden, besonders auch weil ich auf Grund der Witterung und der anstrengenden letzten Tage nicht besonders motiviert war vor dem Rennen. Wenn man dann aber einmal im Wettkampf ist und es auch gut läuft, ist alles wieder vergessen und man kämpft sich durch“. Resümierte Christian Schröder nach dem Rennen. Nächste Woche in Erbach wird Christian zum erstem Mal über die olympische Distanz (1,5/40/10) bei einem Triathlon an den Start gehen „Ich bin schon ein wenig nervös und gehe mit dem nötigen Respekt an die längere Distanz“. Wir wünschen viel Erfolg.
V+R Cup 2010 16.06.-20.06.
Simon, Elmar und Markus an der Spitze des Feldes
Zum V+R Cup 2010 ging das Racing Team mit zwei Mannschaften an den Start. Team 1 bildeten Markus Jahn, Simon Horstmann, Sebastian Latz, Timur Selvi und Elmar Burke. Im Team 2 standen Marc Sanwald, Christian Schröder, Steffen Singer, Florian Mindel und Karsten Vesterling am Start.
1. Etappe Bitz: Auf der ersten Etappe mussten sich die Mannschaften noch einmal aufteilen und fuhren in zwei kurzen Rennen á 35 Km die Trikots als Prolog aus. Markus Jahn konnte sich im ersten Rennen den zweiten Platz und somit auch diesen in der Sprintwertung sichern. Trotz der widrigen Bedingungen von 10 Grad und Regen war er vom Start weg vorn mit dabei.
Im zweiten Rennen war es dann Timur, der den Rest der Konkurrenz durch fulminante Fahrweise in Atem hielt. Am Ende waren bis auf 8 Fahrer alle überrundet und es gelang nur noch Ex-Profi Kraus zu Timur aufzuschließen und ihm den Sieg zu nehmen.
Die starke Leistung der kompletten Mannschaft zeigte sich in der Tageswertung: Team 1 komplett unter den Top10 und Team 2 allesamt im Hauptfeld!
2. Etappe Trilfingen: Auf der zweiten Etappe gerieten die beiden Mannschaften des Racing Teams schon nach dem ersten Drittel unter Zugzwang, da es das Elite Team Halanke geschafft hatte, zwei Mann in die alleinige Spitze zu schicken. Zusammen mit dem Team aus München, um den Leader des Sprinttrikots, schafften es die Jungs die beiden Ausreißer 15 Runden vor Schluss wieder zu stellen. 7 Runden vor Ende schafften es dann nochmals sechs Mann, dem Feld davon zu eilen. In diesem Sechstett befanden sich Timur und Markus vom Team 1. Aufgrund kleinerer Abstimmungsschwierigkeiten sprangen am Ende "nur" die Plätze 4 und 5 heraus. Trotz allem blieb Timur am Ende des zweiten Tages der dritte Platz der Gesamtwertung mit 6 Sekunden Rückstand auf den Führenden. Der Rest der Mannschaften kam mit dem Hauptfeld ins Ziel.
3.Etappe Erlaheim: An Tag 3 der Etappenfahrt wollten sich die Jungs mit aktiver Fahrweise weiter in den Wertungen nach vorne arbeiten, immerhin führte Team 1 bis dato in der Mannschaftswertung. Nach einer von Timur perfekt vorbereiteten Sprintwertung, die Markus sicher gewann, konnte sich Sven Kraus mit einem weiteren Fahrer vom Feld lösen. Das Team versuchte sofort die Tempoarbeit im Feld zu übernehmen und den Vorsprung wieder wett zu machen. Dadurch hielte sich der Abstand zunächst in Grenzen. Doch dann kam es zu einer Schrecksekunde für die ganze Mannschaft. Timur riss beim Antritt aus der Abfahrt heraus die Kurbel ab, er kam mit dem Fuß ins hintere Laufrad und bremste sich selbst von Tempo 60 auf 0 km/h! Nur durch seine akrobatische Radbeherrschung konnte er einen schlimmen Sturz verhindern. Edelhelfer Elmar gab dem Kapitän Tmur sofort sein Rad, damit dieser das Rennen weiterfahren konnte. Markus, noch 7. der Gesamwertung und dicht am Sprinttrikot dran musste weiter fahren. Nachdem Elmar nach einer gefühlten Ewigkeit das Rad von Christian Schröder erhalten hatte, machte er sich auf die Verfolgung des Feldes. Dieser Kraftakt war fast aussichtslos.
An dieser Stelle ncohmals ein großes "Danke" an Christian Schröder für dessen Hilfe.
In der Zwischenzeit fuhr eine Gruppe mit Sebastian Latz auf Elmar auf, bevor die inzwischen drei Mann starke Spitze um Sven Krauß zur Überrundung ansetzte. Elmar nutze bei der Überrundung die Chance und hängt sich hinten rein. Der Rest des ersten Teams hing derzeit im Feld und wartete ab, da Timur noch nicht wieder aufgeschlossen hatte. Die restlichen Fahrer des Racing Teams befanden sich alle in Grüppchen dahinter.
Mit der Spitzengruppe schaffte es Elmar, Timur wieder aufzufahren und beide konnten danach gemeinsam noch einmal ins Hauptfeld fahren. Trotz dieser kräftezehrenden Arbeit konnte noch der Sprint des Hauptfeldes gewonnen werden. Markus war derweil aus dem Hauptfeld entflohen und fand sich in der Endabrechnung auf dem 7.Platz wieder. Timur wurde 14. und Elmar 16.
"Timur und ich sind beide am Ende! Ein wahnsinniger Kampf hinter dem Feld war das! Beide Ersatzräder waren uns zu allem Überfluss auch noch viel zu klein" meinte Elmar erschöpft nach dem Rennen.
4. Etappe Ostdorf: Am vierten Tag waren nun die Führung der Teamwertung und die vorderen Plätze der Gesamteinzelwertung verloren. Aus diesem Grund lautete die Devise: Markus muss ins Sprinttrikot! So kam es dann auch und Markus konnte in starken Sprints das Trikot am Ende des Tages überstreifen. Auf dem Kurs war schnell über den Sieg entscheiden, denn ein Fahrer hatte sich aus dem Feld absetzten können. Da Simon aber krank geworden war und Sebastian am Anfang nicht im Feld mithalten konnte kam die Mannschaft sieben Runden vor Ende noch einmal in Zugzwang. Elmar spürte die Jagd des Vortages noch deutlich in den Beinen und hatte mit Rückenschmerzen zu kämpfen. Marc Sanwald versuchte ihn noch einmal ins Feld zu bringen, was auch erfolgreich gelang. Doch als er kurz danach nochmals reißen lassen musste spannte sich Sebastian in Edelherlfermanier vor ihn und zog Ihn sieben lange Runden lang bis ins Ziel. So konnte man die Chancen auf die Mannschaftswertung noch wahren.
5. Etappe Winterlingen: Auf der letzten Etappe galt es für die Jungs, das Sprintertrikot von Markus zu verteidigen und vielleicht nochmal auf einen Etappensieg zu fahren. Doch in den ersten Wertungen schaffte es Stoffel aus München doch wieder an Markus knapp vorbei zu ziehen und das Trikot zu übernhemnen.Obwohl Marc, Steffen und der Rest des Team 1 versuchten Markus nochmals in Position zu fahren, gelang es drei Fahrern aus dem Feld zu entkommen. Nach vergeblicher Tempoarbeit war dann zehn Runden vor Ende die Moral der Truppe gebrochen und man rollte ausgepowert mit dem Feld ins Ziel.
Am Ende standen dann Platz 2 beim R+V Sprinttrikot, eine Top 10 Platzierung in der Einzelwertung, Platz 5 in der Mannschaftswertung und Platz 10 der 2. Mannschfat zu Buche.
"Das Potential ist da, nur die Abstimmungen in der noch jungen Mannschaft passen noch nicht zu 100%. Uns fehlt momentan der Kapitän, der die absolute Rennübersicht hat. Dafür, dass wir erst kurz vor Start der Serie von der Erkrankung unseres Kapitäns erfuhren, haben wir uns doch recht teuer verkauft. Timur ließ in Bitz sein ganzes Potential zu Tage kommen: Da konnte außer Krauß keiner sein Hinterrad halten. Simon und Elmar sind dann auch nochmal zwei von insgesamt nur acht Fahrern die in der Nullrunde blieben. Markus wird zweiter der Sprintwertung usw...
Ich bin super zufrieden mit den Jungs. Wenn wir jetzt noch ein paar Dinge angehen, dann werden wir sicher siegfähig sein" so Team-Chef Marc Sanwald versöhnlich nach Ende der letzten Etappe.
Die Rückkehr von Rolf Hofbauer wird hoffentlich bald sein, wenn dieser das Pfeiffersche Drüsenfieber auskuriert hat.
Auf diesem Wege gute Besserung!
3. Oberhausener Kriterium 20.06.
Daniel im Feld
Dieses Wochenende war das 3. Oberhausener Kriterium. Am Start waren Stephan Barner, Andy Hahn, Sven Hery und Daniel Hartmann.
Breite Straßen und gut zu fahrende Kurven bei einer Rundenlänge von 1,6 Kilometer und bei einer Gesamtdistanz von 64 Kilometer- also gute Voraussetzungen waren gegeben.
Zu Beginn war es wieder ziemlich flott aber bei diesem Kurs ist das auch kein Wunder. Alle fuhren sehr aufmerksam und es ging auf die erste Wertung. Daniel Hartmann der sich heute auf die Punktejagt machte wurde in der ersten Wertung böse abgedrängt und kam nicht unter die Punkteträger. Sven Hery versuchte es zwischen drin oft auf die Prämien zu gehen, was auch sehr gut funktionierte.
Bei der zweiten Wertung konnte sich Daniel dann endlich 5 Punkte sichern und in der darauf folgenden Runde weitere 3 Punkte ersprinten. Stephan Barner und Andreas Hahn fuhren kompakt im Feld mit und sollten bis zum Ende des Rennens auch mit dabei bleiben. Lange Zeit führte Nicolai Peglow vom RSC Ludwigsburg, der sehr stark fuhr, aber direkt dahinter befand sich Daniel, der sich bis zur letzten Wertung auf Platz 2 hielt.
Während einer Wertung ist ein Fahrer Zick-Zack-Zick gefahren und räumte beinahe Daniel ab. Das Kampfgericht ermahnte im Prinzip alle Fahrer des Feldes, anstelle den einen Fahrer zu distanzieren. Am Ende fehlten genau 1-2 Punkte, welche genau bei so einem Sprint ohne Behinderung möglich gewesen wären.
Am Ende standen für Daniel 13 Punkte zu Buche. Alle anderen kamen mit dem Hauptfeld ins Ziel, was auf eine immer mehr und mehr steigende Form hinweist.
"Naja, ich scheine gerade ein Abo für den 4. Platz zu haben, bei den letzten Rennen wäre ich mit 13 Punkten immer mindestens 2. geworden" meinte Daniel kurz nach dem Rennen.